S A T Z U N G

§ 1) Der Verein führt den Namen "Gesellschaft für integrierte Hypnotherapie“ mit Sitz in Günzburg. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt nach Eintragung den Zusatz e.V. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2)

  1. Die Gesellschaft für integrierte Hypnotherapie e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kulturfördernde Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Der Zweck des Vereins ist es, die wissenschaftliche Hypnose und insbesondere Hypnotherapie auf dem Gebiet der Psychotherapie zu fördern. Dabei wird die Einbeziehung anderer psychotherapeutischer Methoden wie Verhaltenstherapie, analytischer Therapie, systemischer Therapie, Humanistischer Psychotherapie oder Gesprächspsychotherapie angestrebt. Ein weiteres Ziel ist die Berücksichtigung somatischer Aspekte und Zusammenhänge in Ausbildung und therapeutischer Praxis.
  3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Ausbildung von Psychologen, Ärzten und Zahnärzten in Hypnose und Hypnotherapie durch vom Verein anerkannte Dozenten und Supervisoren. Weiteres Ziel ist die Betreuung von Diplomanden der Psychologie im Rahmen von Diplomarbeiten über spezielle Untersuchungen zu Effekten der Hypnotherapie.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 
  7. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3)   Mitglieder:

  1. Ordentliches Mitglied kann werden, wer ein Studium der Psychologie, Medizin oder Zahnmedizin abgeschlossen und die Ausbildung zum Hypnotherapeuten/Therapeutin entsprechend dem nach den gesetzlichen Vorgaben zu erstellenden Curriculum abgeschlossen hat. Außerordentliche Mitglieder können Personen werden, die entweder einen der genannten Studiengänge abgeschlossen haben, aber noch nicht über die Zulassung als Therapeuten verfügen, außerdem Studierende der genannten Fächer.
  2. Die Aufnahme in den Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag und nach Überprüfung, ob die Aufnahmebedingungen erfüllt sind.
    • Ausbildungen in Hypnotherapie bei den anderen anerkannten Gesellschaften wie DGH, MEG, Deutsche Gesellschaft für ärztliche Hypnose oder Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose werden nach Überprüfung ebenso anerkannt wie von solchen
    • Organisationen erteilte Zulassungen als Dozent oder Supervisor.
  1. Personen, die auf anderer rechtlicher Grundlage (z. B. Heilpraktiker für Psychotherapie) zur Ausübung der Heilkunde berechtigt sind, können nach Prüfung des Einzelfalles als Mitglieder aufgenommen werden.
  2. Der Verein besteht aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern, die am 01.01. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende eines Geschäftsjahres möglich.
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig macht oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist. 
  5. Über den Ausschluss entscheidet die gewählte Vorstandschaft mit Zweidrittelmehrheit.
  6. Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag in Geld jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahres zu entrichten Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 4)  
Vereinsorgane sind:

 

  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung

 

Der Vorstand besteht aus:

 

  1. Vorsitzenden
  2. Vorsitzenden
  3. Kassierer
  4. Schriftführer

 

  1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden je allein vertreten. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig werden darf.
  2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens.
  3. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
  4. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist unverzüglich ein Ersatzmann/-frau von einer Mitgliederversammlung zu wählen.
  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
  6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

 

 

§ 5)    Die Mitgliederversammlung

 

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal, möglichst im ersten Monat des Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.
  2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens acht Tagen schriftlich einzuladen.
  3. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. (BGB § 37)

 

§ 6)    Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Wahl des Vorstandes.
  2. Die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
  3. Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstands, des Prüfungsberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.
  4. Beschlussfassung von Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben, sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.
  5. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 

§ 7)    Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

  1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  3. Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig.
  4. Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.
  5. Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn ein Mitglied darauf anträgt, sonst durch offene Abstimmung.
  6. Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer ist gewählt, wer die meisten gültigen Stimmen auf sich vereinen kann.
  7. Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültigen abgegebenen Stimmen erzielt haben. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

 

§ 8)   Beurkundung von Beschlüssen; Niederschriften

 

  1. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
  2. Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 9)   Satzungsänderung Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist der Wortlaut des zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen (BGB § 33).

§ 10)   Vermögen
Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszwecks verwendet.

§ 11)   Vereinsauflösung

 

  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei vierfünftel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
  2. Die Auflösung bzw. eine Verschmelzung des Vereins kann nicht erfolgen, wenn sich mindestens 7 Mitglieder entschließen, ihn weiterzuführen.
  3. Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte einen allein vertretungsberechtigten Liquidator.
  4. Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei einer Änderung bzw. Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an das BKH Günzburg, das es unmittelbar und ausschließlich für Fortbildungszwecke zu verwenden hat.

 

  

Tag der Errichtung

Unterschriften von mindestens 7 Gründungsmitgliedern

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