Hypnotherapie - Emotionale Therapie in Trance

Die meisten Therapierichtungen behandeln psychische Störungen über Verhaltensänderungen, der Vermittlung von Einsichten, Änderungen der körperlichen Befindlichkeit oder der Korrektur irrationaler Gedanken. Die moderne Hypnotherapie jedoch arbeitet direkt mit - als auch der Änderung von - Gefühlen. Dabei sind die Gefühle, die der Patient in der hypnotischen Trance erlebt, das wesentliche therapeutische Element, mit denen die Hypnosetherapie ein pathogenes Selbstbild korrigiert, unangemessenes Verhalten ändert, körperliche Prozesse beeinflusst oder auch auf die Beziehungsebene (Freizeit, Beruf, Familie) einwirkt.

Die Wirksamkeit der Hypnotherapie wurde mittlerweile mit weit über 100 kontrollierten Studien belegt. In einer Expertise zur Beurteilung der wissenschaftlichen Evidenz der Hypnotherapie werden die verschiedensten Anwendungsbereiche beschrieben:

  • Affektive Störungen (z.B. Depressionen)
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen
  • Angststörungen
  • Belastungsstörungen
  • Essstörungen
  • Störungen und Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter (z.B. Schulangst, Einnässen)
  • usw.

Im März 2006 wurde der Hypnotherapie die wissenschaftliche Anerkennung durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer verliehen.

Die Aus- und Weiterbildung der Gesellschaft für integrierte Hypnotherapie ist eine wissenschaftliche Zusatzausbildung, die wir vor allem für Diplompsychologen und Ärzte anbieten, die in der psychosozialen Versorgung helfend tätig sind. Einige Plätze für andere Berufsgruppen oder Studenten stehen zur Verfügung, sofern diese psychotherapeutische Praxis vorweisen können. Wir haben die angebotene Ausbildung so konzipiert, dass sie nicht nur eine Grundausbildung ist, sondern denjenigen, die bereits eine psychotherapeutische Ausbildung besitzen, ermöglicht, die neuen therapeutischen Methoden und Techniken in das bisher gelernte und beherrschte psychotherapeutische Verfahren zu integrieren.
Auch Zusammenhänge zu psychodynamischen, erlebnisorientierten und verhaltenstherapeutischen sowie insbesondere systemischen Ansätzen werden deutlich gemacht.

 

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